Die VIII. Highland Games in Machern

Also wie gesagt, sind wir mit der Mannschaft auf einen 6ten Platz, Oli bei den A-Heavys auf einen 10ten und Maria bei den Frauen auf den 2ten Platz.
Es war ein schönes, lustiges, aber auch ein anstrengendes Wochenende in Machern und man war froh, als man zuhause in seinem Bett lag ...


... nun aber erstmal von Anfang an ...
Pünktlich mit einer halben Stunde Verspätung ging es Sonnabendfrüh in Krostitz los, Richtung Machern. Das heißt es ging nicht direkt nach Machern, sondern erstmal auf den Zeltplatz "Lübschützer Teiche", wo wir unser Nachtquartier aufschlugen, um abends keine Arbeit mehr zu haben und einfach ins Bett fallen kann um zu schlafen.

 

Dies war nach ca. einer Stunde erledigt und man warf sich nun in Schale, um sich an den Ort des Geschehens zu begeben.
Um an den Ort des Geschehens zu gelangen, bedarf es aber noch einen „kleinen“ Spaziergang quer durch den Wald. Nach ungefähr 20 Minuten Fußmarsch hörte man Musik, was bedeuten sollte – wir sind angekommen.
Das ein oder andere bekannte Gesicht begrüßt und schnell ‘nen Platz gesucht, wo man sich den Rest des Tages aufhalten kann. Dann ging’s hoch zur Aufstellung für den Einmarsch auf die Wettkampffläche und nun ging’s auch schon los mit den Wettkämpfen der Mannschaften.

 

Die Mannschaft bestand aus: Sören, Carsten, Jens, Martin, Lars und als Ersatzmann stand Steffen parat. Es waren alles altbekannte Disziplinen, nur die Weiten bzw. Abmessungen kamen einem weiter/höher vor als bei anderen Games.
Begonnen mit Gewichtweitwurf ging es nun die Runde rum, bis zum Schluss das Steinheben und der Strohsackhochwurf auf uns warteten.
Drei Disziplinen vor Schluss mussten wir leider noch den Carsten auswechseln, da dieser schon mit leichten Rückenproblemen an den Start ging und sich beim Baumstammslalom wieder etwas verzogen hatte.
Für ihn sprang nun unser Ersatzmann Steffen ein. Beim Steinheben konnten wieder zwei neue Erfolge bzw. Premieren gefeiert werden: Einer schaffte zum ersten mal die 90kg Murmel und ein Zweiter zum ersten mal die 110kg Murmel.
Auch sonst waren wir mit unseren Leistungen sehr zufrieden, bis auf das blöde Bogenschießen. Aber egal … Sonst lief alles gut, ist aber alles noch ausbaufähig.

 

Das Wetter fand ich an diesem Tage genau richtig zum Sport machen – nicht zu warm und nicht zu kalt.
Alle Disziplinen absolviert und ab ging‘s endlich in Richtung so’nem Wagen, wo 2-3 Leutchen drin standen und Flüssigkeit im Becher ausschenkten – Der Bierwagen! Jenes wurde auch geholt und verzehrt.

Was gegessen und getrunken, das ein oder andere Gespräch geführt, was getrunken, sich überlegt auf welchen Platz man denn sein würde, was getrunken, sich gefreut das alles so gut lief, was getrunken, was getrunken, was gegess… nein getrunken und schon war die Siegerehrung!
Man dachte schon wieder schlimmes, dass es wie voriges Jahr ablaufen würde, aber dem war diesmal nicht so! Es wurden wenigstens alle Plätze + Mannschaft genannt – aber auch nur genannt.
Nur die ersten drei durften dann auf die Bühne!

 

Waren wir darunter? Nee! Von erst 36 Mannschaften starteten 21 und von denen erzielten wir einen 6.Platz, mit dem wir zufrieden sind!

 

Was getrunken … .

 

Nun nahm der Abend seinen Lauf.
Ein Feuerwerk erleuchtete den Himmel, es wurde am Lagerfeuer gesessen, geschnattert, gelacht und gefeiert. Dann gab es nach 0.00Uhr noch ein Geburtstagskind auf das angestoßen wurde – die Diana von „The Fairies of Dorothonion“.

 

Jetzt saß man noch ein wenig zusammen, bis die Ersten von uns den Weg zum Nachtquartier antraten. Zum Schluss blieb nur noch Carsten und Ich (Lars) übrig – nichts Neues, aber auch nicht immer was Gutes …
Nun machten auch wir uns auf den Weg zum Zeltplatz.

 

Noch ne Mischung für die 15 Minuten Fußmarsch und ab ging’s … Die Richtung? War klar! Erstmal hoch auf die Straße. Auf der Hauptstraße angekommen traf man auf einen älteren Herren, mit dem man ins Gespräch kam und ging mit ihm noch ein Stück. Da wir ihm sagten wo wir denn hinwollen, sagte er uns auch wo es lang ging. Alles klar!
Also gingen wir mit ihm noch ein Stück und dann trennten sich unsere Wege. Nochmal kurz den Weg erklärt – gerade, dann links, … Alles klar!

 

Sooo …. Jetzt links, ab durch den Wald. Klar, wir sind ja auf dem Weg zum Fest auch ein ganzes Weilchen durch den Wald gelaufen.
Es kann nur hier lang gehen.

 

Man sah fast nichts mehr, aber im Wald, mitten in der Nacht – is das doch normal! Aber dann sahen wir nun wirklich absolut nichts mehr!
In unserem Zustand, hatten wir schon auf der beleuchteten Hauptstraße Probleme mit dem Sehen.
Egal! Wir liefen und liefen und folgten immer einem „Schimmer“ eines Weges, der nun nicht wirklich so breit war wie der, den wir auf dem Hinweg nahmen.
Auch egal … Doch was nun?!?! Blätter im Gesicht? Mitten auf dem „Weg“?
Gut, hängt vielleicht ein Ast runter oder so … Nee, es war eine „Blätterwand“!
D.h. Bäume, Sträucher, Gebüsch, … was es genau war – ich kann‘s nicht sagen.
Hab ja nichts gesehen. Es geht nicht weiter …? Also umdrehen! Gesagt-getan!
Man drehte sich „gefühlte“ 180°, lief los – wieder Blätter, Gebüsch, … was auch immer. Gut … was nun? Tasten!
Wir tasteten uns aus dem Gebüsch und sahen endlich wieder einen „Schimmer“ eines Weges. Wahnsinn! Es konnte weiter gehen. Doch was nun?!?! Schon wieder Blätter vor uns? Ein Ast? Nein! Dasselbe Problem wie vorhin …

 

Also wieder drehen und wieder tasten, um auf einen „Schimmer“ des Weges zu treffen. Das ganze passierte uns dann noch drei – viermal und dann war es aus … Kein „Schimmer“, kein Weg nur Blätter und Gebüsch rings um uns herum. Verrückt! Und nun? Das Telefon!
Langsam wurde es „langweilig“, die Mischung ging auch zuneige und Feuer hatte ich auch keins einstecken. Denn nach ungefähr EINER Stunde, verspürt man auch mal das Bedürfnis eine zu Rauchen. Telefon raus und die Anderen anrufen, ob sie denn auch noch im Wald herumirren …
Nee, die waren schon auf’m Zeltplatz … !!!! Na toll! Im Kontakt geblieben und gefragt ob sie uns denn hören, wenn wir rufen. Soweit können wir ja unmöglich vom
Zeltplatz entfernt sein, daß die uns nicht hören könnten. Wir riefen … wir riefen laut … wir riefen sehr laut … Sie hörten uns nicht.

 

Konzentriert auf das Telefonat, wo Fragen kamen, wo wir denn sind (??? Hallo ???), stolperte man durch den Wald. Auf einmal sprang was schreiend hinterm Baum hervor!!! Ich erschrak wie verrückt und sah dann nur noch ein paar weiße Socken! Carsten der Blödmann!!! Wir mussten so lachen, daß wir die Leutchen am anderem Ende der Strippe mitgerissen haben.
Der Humor stirbt bei uns ebend zum Schluss, auch wenn wir nun bestimmt schon anderthalb Stunden durch den Wald irrten.
Jetzt musste auch noch mein blöder Akku den Geist aufgeben. Super! Bei dem
Versuch es wegzustecken, fiel es mir natürlich auch noch aus der Hand und lag auf dem Waldboden.

 

Es anklingeln – ging nicht – Akku leer. Tasten und leuchten mit Carsten seinem
Telefon – nichts – nur Blätter! D.h. hinsetzen und nicht von der Stelle bewegen.
Denn ein Schritt in irgendeine Richtung – fatal! Also blieben wir mitten im Wald
sitzen, um das Telefon zu suchen. Nach einer guten viertel Stunde, fanden wir es
dann auch. Gott sei Dank. Wieder Kontakt über Carsten sein Telefon mit den
Anderen aufgenommen und weiter ging’s, mit tasten sowie stolpern durch den Wald.

 

Es half nichts! Sie mussten los, um uns zu suchen. Der Jens und der Steffen machten sich auf den Weg. Für Carsten und mich hieß es weiterhin laut rufend durch den
Wald, in der Hoffnung, daß sie uns denn mal hören können.
Was wir riefen, erzähle ich hier lieber nicht …
Ich weiß nicht mehr wieviel Zeit verging, bis wir endlich zwei wackelnde Lichter durch den Wald liefen sahen.
Jaaa, es waren Steffen und Jens! Gerettet!!!
Nach bestimmt über ZWEI Stunden durch den Wald geirre, führten sie uns mit Taschenlampe (solche Mädchen) aus dem Wald. Den letzten Schluck aus der Pulle
mit der Mischung genommen, liefen wir nun wieder ca. eine viertel Stunde Richtung Nachtquartier.
Carsten und Lars waren gerettet!

 

Den Anderen von unserem verrückten „Spaziergang“ erzählt und ab gingen sie ins Bett.
Wer war noch wach? Richtig! Carsten und ich.

 

Was sollte da jetzt noch passieren?
Bis auf das Carsten am Tisch einschlief, umkippte und mir sein gerade geöffnetes
Bier über den ganzen Kilt schüttete – nichts weiter …
Aufgerappelt und ab ins Zelt zu Oli, um den „Schlaf der Gerechten“ zu halten.
Das machte uns nun wirklich keine Probleme und wir schliefen wie die Engel. Bei leichter Helligkeit aufgewacht, schaute mich Carsten an und fragte völlig
verschlafen: Ob er denn nicht auch ein Schlafsack mit hatte???
Hatte er! Mit diesem deckten wir uns beide zu und meine Decke lag ungenutzt neben mir.

 

Ok! Ok! Ich drehte mich ne halbe Drehung und begab mich unter meine Decke. So … nun wurden wir von einem Piepton geweckt, welcher klang wie mein Wecker vom Telefon. Hatte der Akku doch noch soviel Saft um es EINMAL klingeln zu lassen? NEIN!!! Wie der neben uns liegende Oli berichtete, hat mein Wecker schon anderthalb Stunde, alle 10 Minuten (Schlummerfunktion) geklingelt und er hat ihn nicht gefunden, um ihn auszuschalten!!! Es soll seinen Schlaf gestört haben … ich kann‘s mir nicht erklären, denn wir hörten ja auch nichts.

 

Als ich den Wecker abstellen wollte, gab der Akku nun endgültig den Geist auf und war restlos alle – kein klingeln mehr - Super!! Zu spät! Oli musste aufstehen um rechtzeitig auf’m Wettkampffeld zu sein, wo er und Maria ihr Können zeigen mussten. Wie er uns dann später berichtete, ist gerade Ruhe von uns eingekehrt,
als dann 20min später mein Wecker losklingelte.

 

War also nicht die erholsamste Nacht für ihn. hi hi
Gefrühstückt, geduscht, die Zelte abgebaut und ab ging’s, diesmal mit dem Auto, auf die Festwiese.

 

Oli und Maria waren an der Reihe. Auch hier die altbekannten Disziplinen
der A und B-Heavys. Hammerwerfen, Steinstoßen, Gewichtweitwurf, Gewichthochwurf und der Stamm.
Alle Disziplinen wurden diesmal ohne größere Vorkommnisse seitens Oli
(Hammer auf Bierwagen im letzten Jahr), absolviert. Nach einem anstrengendem Sonntag für die Einzelstarter, mit nicht allzu berauschendem Wetter (Regen), war gegen 17.00Uhr Schluss mit lustig.

 

Die Siegerehrung war gegen 19.00Uhr und die Pokale wurden verteilt.

Wie gesagt belegte unser Oli den 10.Platz bei den A-Heavys und unsere Maria den 2.Platz bei den Frauen. Ich denke aber, daß man da nochmehr rausholen kann. Vielleicht hätte ein ordentlicher Schlaf gereicht … Dann ging’s nachhaus ins schöne, warme Bettchen.

 

Wir gratulieren allen Mannschaften, sowie Einzelstartern zu ihren erzielten Plätzen.

 

Wir Grüßen alle die mit uns denn Abend verbrachten und genau soviel Spaß sowie gute Laune hatten wie wir. Wir bedanken uns bei unseren „Sponsoren“ und bei
denen, die bei der Gestaltung des Abends, mitgewirkt haben.
Alle hier zu nennen, würde den Rahmen sprengen.

 

Der "Clan der Berserker" sagt Danke!!!



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