Regeln der Internationalen Highland Games Federation (IHGV)

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Rules Highland Games Heavy Event

Die "Regeln der Internationalen
Highland Games Federation".


Bei der Übersicht/Schnellsuche könnt ihr, wenn ihr zu einem bestimmten Punkt wollt, diesen einfach anklicken.

Übersicht
1.Wettkampf
2. Wettkampfregeln
3. Wertung
4. REIHENFOLGE
5. Rekorde
6.Verbotene Substanzen
7.Kleidung etc
8.Disqualifikation
9.Wurfplätze
10.Wurfbereich vor der Box
11.Steinstossen
12.Gewichtweitwurf
13.Hammerwurf
14. Attempts / Versuche
15.Gewichthochwurf
16.Baumstammüberschlag
17.Procedere
18.EXTRA WÜRFE
19.Bruchschäden


Part 1. - Administrative &
organisational Rules

 

1.Wettkampf

     1.2 - Das Heavy Event wird in den  folgenden Disziplinen entschieden:

Disziplin deutsch / englisch

Gewicht kg/Pfund

Steinstoßen leicht / (Shot light)

7,25 kg / (16-l)

Steinstoßen schwer/ (Shot heavy)

10,00 kg / (22-lb)

Hammer leicht/ (light hammer)

7,25 kg / (16-lb)

Hammer schwer/ (heavy hammer) 

10,00 kg / (22-lb)

  Gewichtweitwurf leicht / (weight for distance light)

12,7 kg / (28-lb)

Gewichtweitwurf schwer / (weight for distance light)

25,346 kg / (56-lb)

Gewichthochwurf / (weight over barr)

25,346 kg / (56-lb)

Baumstammüberschlag / (Tossing the caber) 

 

 

1.3 - Der Braemar Stone kann die Heavy Stone Disziplin ersetzen. Dies ist ein stehender Stoß mit
dem schweren Stein.  Vorgeschlagenes Gewicht: 12 kg bis 14 kg.

 

2.Wettkampfregeln


 2.1 - Die Reihenfolge der Disziplinen kann den Umständen entsprechend variiert werden.

2.2 - Gewöhnlich – jedoch nicht als feste Regel – beginnt man mit dem Stoßen, gefolgt vom Gewichtweitwurf, dann dem Hammer, und beendet den ersten Tag entweder mit dem Baumstamm
oder dem Gewichthochwurf.  Das gleiche gilt für den zweiten Tag, wobei die offene Disziplin
(Baum oder Gewichthochwurf) den zweiten Tag beschließt.


2.3 - Ein-Tages-Programme müssen einen Stein, einen Hammer, das 12,7 kg Gewichtweitwurf,
25,346 kg Gewichthochwurf und den Baum enthalten. Wenn es mehr Disziplinen an einem,
oder zwei Tagen geben soll, müssen es beide Steine, beide Hämmer, beide Gewichtweitwurf,
das 25,346 kg Gewichthochwurf und der Baum  sein.


2.4 - Es darf nicht beide Steine, aber nur einen Hammer oder umgekehrt geben, außerdem muss
es in einer solchen Situation auch beide Gewichtweitwürfe geben.  

 

3.Wertung


3.1 - In jeder Disziplin werden Punkte vergeben, je nach dem Platzierung und Anzahl der Teilnehmer.


Platz

Punkte

 

Platz

Punkte

1st place

1 point

oder

1st place

6 points

2nd place

2 points

oder

2nd place

5 points

3rd place

3 points

oder

3rd place

4 points

4th place

4 points

oder

4th place

3 points

5th place

5 points

oder

5th place

2 points

6th place

6 points

oder

6th place

1 point

 

3.2 - Der Gewinner des Heavy Events ist der Teilnehmer mit der niedrigsten oder höchsten
Punktzahl.


3.3 - Sollte ein Teilnehmer nicht Werfen, erhält der Teilnehmer die maximale/niedrigste
Punktzahl, z.B. die Anzahl Punkte wie Teilnehmer in dem Wettbewerb.


3.4 - Falls es zum gleichstand kommt in einzelnen Disziplinen , werden die Punkte für die
Platzierung gleichmäßig zwischen den betroffenen Teilnehmern aufgeteilt.


3.5 - Beispiel 1: Sollten 2 Teilnehmer auf einem ersten Platz sein, werden die Punkte von
Platz 1 und 2 zusammen gezählt und dann geteilt.
Die beiden kriegen dann 1.5 Punkte, die nächste Platzierung wäre Platz 3.


3.6 - Beispiel II: Wenn 3 Teilnehmer den zweiten Platz haben, werden die Punkte von
Platz 2, 3, und 4 zusammen gezählt und dann durch 3 geteilt. Wären also 9 Punkte
und jeder Teilnehmer erhält dann 3 Punkte Die nächste Platzierung wäre Platz 5.

 

4.Reihenfolge


4.1 - Für die erste Disziplin sollte das Los über die Reihenfolge entscheiden. Gelost werden
kann bereits im Vorfeld, wenn es verlässliche Zeugen gibt. In jeder nachfolgenden Disziplin
sollte der erste Teilnehmer  ans Ende der Liste gestellt und die Reihenfolge beibehalten werden.

 

4.2

Disziplin 1

Disziplin 2

Disziplin 3

Disziplin 4

Schwarz

Braun

Grün

Weiß

Braun

Grün

Weiß

Schwarz

Grün

Weiß

Schwarz

Braun

Weiß

Schwarz

Braun

Grün

 

5.Rekorde


5.1 - Über die besten Würfe bei Heavy Events werden Listen angelegt/geführt. Diese enthalten
Würfe, die während des Wettbewerbs gemacht werden als auch Würfe, die von den
Gewinnern direkt nach bestimmten Disziplinen während eines Wettbewerbs gemacht werden.

 

6.Verbotene Substanzen

 

6.1 - Die von den Mitgliedern beschlossene Anti-Drogen-Vereinbarung soll angewandt werden
und allen Athleten, die von offiziellen und national und international anerkannten
Sportinstanzen gesperrt wurden ist es nicht erlaubt, während der Dauer dieser Sperre
teilzunehmen.

 

7.Kleidung etc.


7.1 - Teilenehmer müssen einen Tartan Kilt tragen und passende Hosen.

7.2 - Verschiedene Sorten von Sportschuhen sind zugelassen.

7.3 - In gesponserten Wettbewerben kann ein Sport-Oberteil mit dem Namen oder Logo des
Sponsors bereitgestellt werden, dessen Tragen Pflicht ist.


7.4 - Standard-Handschuhe zum Schutz der Hände sind erlaubt aber dürfen nicht präpariert,
fest zugebunden oder auf irgendeine Art verändert sein, welche die Leistung bei den Würfen  verbessert/steigert.


7.5 - Finger dürfen einzeln, aber nicht zusammengetaped sein.

7.6 - Sportgürtel, zum Beispiel Gewichthebergürtel, sind erlaubt.

7.7 - Jegliche Gegenstände oder Gerätschaften, die Würfe verbessern, sind verboten.

7.8 - Teilnehmer und Offizielle müssen eine saubere Erscheinung vorweisen.

 

Part 2.- Technische Regeln

 

8.Disqualifikation


8.1 - Disqualifikation kann erteilt werden für einen Wurf, z.B. einen „gefoulten“ Wurf,
wie in 8.2, oder vom ganzen Wettbewerb, siehe 8.4.


8.2 - Die Schiedsrichter dürfen von einer Disziplin oder vom Gesamtwettbewerb jeden
Athleten ausschließen, dessen Ausführung oder Mangel an Können die Sicherheit der
Zuschauer, Offiziellen oder Teilnehmer gefährden könnte.


8.3 - Wenn ein Teilnehmer zu langsam in der Vorbereitung oder beim Beginn seines Wurfes ist,
sollte ihm der oberste Schiedsrichter eine Verwarnung erteilen. Von diesem Zeitpunkt der
Verwarnung an hat der Teilnehmer noch eineinhalb Minuten, um seinen Wurf zu beenden.

Gelingt ihm dies nicht, wird der Wurf nicht gewertet.


8.4 - Schiedsrichter haben die Befugnis, jeden Athleten zu disqualifizieren, der sich eines
unsportlichen oder grob ungebührlichen Benehmens schuldig macht.

 

9.Wurfplätze

9.1 - Hammerwerfen, Steinstoßen und Gewichtweitwurf sollen hinter einem Trig stattfinden.

 

9.2 - Der Trig ist im Folgenden aufgezeichnet:

 

Maximalgrößen des Trig sind:

Länge / Length

Höhe / Height

Breite / Width

137,5cm / 4’6”

15cm / 6”

15cm / 6”

 

Ein Abwurfkreis kann ebenfalls genutzt werden. Steinstoßen aus einem Kreis von 213,5 cm und Gewichtweitwurf aus einem Kreis von 274,5cm Durchmesser.

 

9.3 - Das Berühren jeglichen Teils der Absperrung mit Ausnahme des dem Teilnehmer nächstbefindlichen Teils ist ein Grund für eine Disqualifikation.


9.4 - Das Berühren des Bodens vor der Absperrung oder vor einer gedachten Linie vom Ende
der Absperrung ausgehend gilt als „foul Wurf“ und ist nicht zulässig.


9.5 - Ein Teilnehmer darf einen Wurf anhalten und erneut beginnen, wenn das Gerät seine
Hand nicht verlassen hat und er sich nicht aus der „Box“ bewegt hat. Wenn ein Foul während
eines unbeendeten Wurfes begangen wird, zählt es als Foul und der Wurf wird nicht gewertet.

 

9.6 - Würfe werden von der Mitte der Innenseite der Absperrung bis zur dichtesten Vertiefung
im Boden, die der vordere Teil des Gerätes hinterlassen hat, gemessen.


9.7 - Jeder Teilnehmer hat drei Würfe. Der beste dieser Würfe wird gezählt.

 

10.Wurfbereich vor der Box
 

10.1 - Es muss angemessenen Platz für alle Disziplinen geben, besonders für den Hammer,
und ohne Gefahr für die Öffentlichkeit oder andere Teilnehmer.


10.2 - Der Bereich sollte eben und flach sein, ohne Hügel oder Einbuchtungen.


10.3 - Wo unbegrenzt Platz vorhanden ist, müssen nicht unbedingt Grenzlinien gezogen
werden. Trotzdem sollten gewisse begrenzende Linien aus Sicherheitsgründen möglichst
immer bedacht werden.


10.4 - Wenn man sie benutzt, sollten diese Grenzlinien deutlich durch Bänder, Seile und
maschinelle Markierungsmethoden sichtbar sein. Das Ende einer solchen Grenzlinie sollte mit
einer Flagge, oder einem Hütchen angezeigt werden. Die Linien können je nach
vorhandenem Platz variieren, doch Sicherheit geht immer vor.

 

Part 3. - Die Würfe

 

11.Putting the Stone / Steinstoßen


11.1 - Wegen der Schwierigkeit, Natursteine mit einem exakten Gewicht bereitzustellen,
sind Variationen erlaubt, doch Rekorde werden nur offiziell anerkannt, wenn die folgenden
Kriterien zutreffen. Abweichungen müssen in den Listen angeführt werden.

11.2 - The light stone(Der leichte Stein):   16-lb.
(7.25 kg.). 
The heavy stone (der schwere Stein): 22-lb. (10 kg).
Braemar stone (Braemar Stein): 24 –29-lb.
(10,8 kg bis 13 kg)

11.3 - Den Stein muss glatt und kugelförmig, abgeplattet oder ellipsenförmig sein.

11.4 - Den Stein sollte „gestoßen“ werden mit einer Hand, von der Schulter in dichter Nähe
zum Hals oder Kinn  und darf während des Stoßes nicht unter oder hinter diesen Punkt
gelangen – es muss ein Stoß, kein Wurf sein.


11.5 - Der Athlet muss bei Beginn der Bewegung wenigstens einen Fuß innerhalb
der 7` Box haben. Der andere Fuß darf sich nicht hinter der hinteren Linie der
Box oder der (unmarkierten) Verlängerung dieser Linie befinden.


11.6 - Der Athlet muss den Putt mit einem Fuß ganz in der Box beenden, und der andere
Fuß muss hinter der Absperrlinie und der unmarkierten Verlängerung bleiben.


11.7 - Wenn ein Fuß zusätzlich zum letzten Schritt der Ausführung von 11.6 außerhalb der
Box ist, wird es als foul Wurf gewertet, das heißt, nur beim letzten Schritt der Ausführung
darf ein Fuß außerhalb der Box sein.


11.8 - Kein Körperteil des Teilnehmers mit Ausnahme des oben beschriebenen Fußes darf 
den Boden außerhalb der markierten Linien berühren und der Athlet muss diesen Bereich
kontrolliert verlassen. Eine Hand darf beispielsweise nicht außerhalb der Box platziert werden,
um Balance zu halten, und Schwanken über Absperrung oder Seitenlinien gelten als foul Wurf.


11.9 - Drehende Techniken sind erlaubt.


12.Weight for Distance / Gewichtweitwurf


12.1 - Light weight (Leichtes Gewicht): 28-lb.  (12.7 Kg.)  
Heavy (Schweres Gewicht): 56-lb.  (25,346 kg)

12.2 - Die Gesamtlänge von Griff, Kette und Gewicht darf nicht mehr als 18’’(47cm) betragen.

12.3 - Das Gewicht darf nur mit einer Hand geworfen werden.

12.4 - Drehende Bewegungen sind erlaubt und auch traditionell.

12.5 - Der 9’’ - Bereich wird benutzt.

12.6 - Es gelten obige Regeln (siehe 11.5 bis 11.8) .

 

13. Throwing the Hammer / Hammerwurf


13.1 - Light Hammer (Leichter Hammer):  16-lb.(7,25 kg)  
Heavy Hammer (Schwerer Hammer) 22-lb. (10 kg)

13.2 - Gesamtlänge von Stiel und Gewicht: 4’2” (127 cm).

13.3 - Der Metallkopf des Hammers muss kugelförmig sein.

13.4 - Der Stiel muss aus Holz, Rattan oder Bambus sein
(letzten beiden brechen weniger schnell auf hartem Boden)


13.5 - Den Hammer wird im Stehen hinter der Absperrung geworfen.
Drehende
Fußbewegungen sind nicht erlaubt.


13.6 - Nach “aufdrehen” zum Schwungholen darf der Athlet bei der Ausführung des
Wurfes Fußbewegungen ausführen, muss dabei aber hinter der Absperrung bleiben.


13.7 - Um bessere Ausgangspositionen für Stellung der Füße zu schaffen, dürfen
Schiedsrichter – wenn sie es möchten - zwischen den einzelnen Runden (erst messen)
die Position des Trigs ändern, niemals jedoch während einer Runde.


13.8 - Sollte ein Gerät während der Landung brechen, wird der Wettbewerb nur fortgeführt,
wenn die Schiedsrichter sicher sind, dass Ersatzhammer und –Stiel identisch sind und keinen
der übrigen Teilnehmer in dieser Runde benachteiligen. Wenn der Stiel anders ist - z.B. aus
Bambus anstelle von Holz oder umgekehrt – wird in der entsprechenden Reihenfolge
weitergemacht, dann aber werfen am Ende der Runde diejenigen noch mal, die zuvor bereits
geworfen hatten. In diesem Fall zählt der zweite und nicht der erste Wurf dieser Runde.


13.9 - Spikes im vorderen Teil von Hammerstiefeln oder Schuhen sind erlaubt.

13.10 - Die Benutzung eines „Käfigs“ ist unerlässlich, wenn ansonsten eine Gefahr für
Gesundheit und Sicherheit besteht.

 

14.Versuche

14.1 - In Putting the Stone, Throwing weights for Distance, Hammer Throwing and
Caber Tossing gibt es jeweils drei Runden.
Jeder Athlet macht zunächst seinen ersten Versuch,
bevor zur nächsten Runde übergegangen wird..


14.2 - Nur der beste von drei Würfen eines jeden Athleten zählt im Endresultat.

14.3 - Nach der dritten Runde und dem Messen dürfen, sofern es die Zeit erlaubt,
zusätzliche Würfe nach Ermessen der Schiedsrichter gegeben werden. Diese zählen nicht in
der Gesamtwertung.

 

15.Throwing the weight for height / Gewichthochwurf


15.1 - Das Gewicht inklusive des Griffs sollte 56-lb (25,346 kg) wiegen.

15.2 - Griffe können ringförmig, dreieckig oder D-förmig sein, aber dürfen nicht weniger
als einen halben inch dick sein.


15.3  Die Gesamtlänge von Gewicht und Griff beträgt 18’’/ 47cm

15.4 - Das Gewicht darf nur mit einer Hand geworfen werden, egal mit welcher, und die Hand
darf bei weiteren Versuchen gewechselt werden.


15.5 - Geworfen wird nur im Stehen, drehende Fußbewegungen sind nicht erlaubt.

15.6 - Ein Schritt bei der Einleitung des Schwungs oder bei der Ausführung ist kein Grund
für eine Disqualifikation. Tatsächlich muss sich der Athlet ohne Verzögerung, von dem
herunterfallenden Gewicht weg bewegen.

 

15.7 - Schwingende oder knock off-Stangen können benutzt werden. Festmontierte Stangen
sind bei Heavy Events nicht erlaubt.

 

15.8 - Das Gewicht muss über die Stange geworfen werden. Wenn es die Stange berührt
und darüber hinweg fliegt, gilt dies als guter Wurf. Wenn die Stange hinabfällt oder das
Gewicht nicht darüber fliegt, zählt der Wurf nicht, auch wenn das Gewicht höher
fliegt als die Stange.

 

15.9 - Drei Würfe werden bei jeder Höhe gegeben. Wenn ein Athlet das Gewicht beim
ersten Versuch nicht über die Stange wirft, erhält er am Ende der Runde einen zweiten Versuch.
Gelingt ihm dieser, nimmt er an der nächsten Runde teil und hat bei der nächsten
Höhe drei Versuche. Gelingt er nicht, hat er einen letzten, dritten Versuch. Gelingt
auch dieser nicht, so scheidet er aus dieser Disziplin aus.

 

15.10 - Es gibt drei Versuche für jede Höhe. Wenn zwei Würfe misslingen, kann der Athlet
keinen dritten Versuch für eine andere Höhe aufsparen.

 

15.11 - Schiedsrichter entscheiden über die Starthöhe und die folgenden Höhen.
Das Beraten mit den Athleten wird empfohlen, aber die endgültigen Entscheidungen über
die Höhen fällen die Schiedsrichter.

 

15.12 - Teilnehmer können bei dieser Höhe oder jeder weiteren Höhe beginnen. Sie können
auch Höhen auslassen. Welche Höhen sie versuchen wollen, liegt allein in der Entscheidung der Athleten.

 

15.13 - Die Resultate werden nur aufgrund der Höhe berechnet. Es gibt kein Zurückrechnen.
Gleiche Höhen erhalten die gleiche Punktzahl und werden aufgeteilt wie oben(3.4-3.6) erläutert.

15.14 - Gemessen wird senkrecht vom Boden zum oberen Teil der Stange an ihrer
niedrigsten Stelle. (Viele Seitenstangen geben ebenfalls die Höhe an,
aber die obere Seite der Querstange ist oft einen inch höher.)

 

16.Tossing the Caber / Baumstammüberschlag


16.1 - Auswahl von Baumstämmen. Es gibt keinen Standard was Gewicht, Länge oder
Dicke betrifft. Dies alles hängt von der Fähigkeit der Bewerber ab. Idealerweise sollte es bei
Heavy Events zwei Stämme geben.


16.2 - Der  weniger schwierige Stamm sollte innerhalb der Möglichkeiten von ungefähr der
Hälfte der Bewerber liegen..


16.3 - Wer den Baumstamm nicht überschlägt, wird  wie in Paragraph 16.6 bepunktet
und muss  aus dieser Disziplin ausscheiden.


16.4 - Ein Überschlag des Stammes reicht, um sich zu qualifizieren. Wer den
leichten Stamm überschlägt, darf den schweren werfen, der nur von den allerbesten
Bewerbern bewältigt werden sollte.


16.5 - Nur wer den schweren Stamm bewältigt, wird bepunktet.

16.6 - Falls es niemandem gelingt den Stamm zu überschlagen, muss die Länge gekürzt
werden, indem man vom dicken Ende ungefähr 12’’ (30,5 cm) abschneidet; dann wird
eine Zusatzrunde gegeben. Wenn ein zweites Mal alle scheitern, werden
erneut 12’’ (30,5 cm) abgeschnitten und eine weitere Zusatzrunde gegeben.
Sollten danach erneut alle scheitern, werden die Werfer nach der letzten Runde
nach Grad bepunktet.


16.7 - Zu beachten: Es gibt mathematische Formeln, um die Schwierigkeitsfaktoren von
Stämmen zu berechnen. Länge, Gewicht, Dicke und Grad der Winkel, die den Schwerpunkt
des Stammes beeinflussen, sollten allesamt beachtet werden.

 

17.Procedere


17.1 - Stewards stellen den Baum senkrecht und entfernen sich, wenn dieser an den Bewerber
übergeben wurde.


17.2 - Das Ziel ist, den Baum zu überschlagen, so dass er aus der vertikalen Drehung heraus fällt
und direkt vom Bewerber weg zeigt.

17.3 - Die Uhrzeiger-Methode wird zur Messung benutzt. Bei einem perfekten Überschlag zeigt
der Stamm direkt auf 12.00 Uhr in einer gedachten Linie vom Punkt  des Wurfes bis zum
Punkt der Landung und darüber hinaus.
(Wenn der Stamm direkt nach links fällt, wäre dies 9 Uhr.
Fällt er direkt nach rechts, ist dies 3 Uhr. Manche Schiedsrichter benutzen Minuten
anstelle von Stunden. In diesem Fall bedeutet direkt links viertel vor zwölf und direkt
rechts viertel nach zwölf.)


17.4 - Sollte der Stamm nicht nach 90 Grad Messung bewertet werden können, wird der
Wurf in einzelnen Gradzahlen bemessen. Wenn der Stamm sich zum Beispiel genau in der
Hälfte zwischen horizontal und vertikal befindet, sind dies 45 Grad. Je höher der Stamm an
die Vertikale heranreicht, desto besser der Wurf.


17.5 - Sollte ein Teilnehmer beim Laufen mit dem Stamm die Richtung ändern, wird der
Schiedsrichter dies beachten und eine neue Richtung und Uhrzeigerposition bestimmen.


17.6 - Sollte sich jedoch der Athlet beim Stoppen und Werfen drehen, wurde keine neue
Richtung vorgegeben und die ursprüngliche Linie und Uhrzeigerpositionen müssen der
Bepunktung zu Grunde gelegt werden.


17.7 - Eine Stopplinie  darf nicht benutzt werden. Über die Länge seines Laufes entscheidet
allein der Athlet. Bewertet wird die Position des Stammes bei der Landung, nicht die Position,
in die der Stamm unter Umständen weiterrollt. Das Fallenlassen des Stammes nach Übergabe
durch den Stewart gilt als Versuch. Wird der Stamm so geworfen, dass er sich überschlägt,
ohne jedoch die Vertikale durchquert zu haben, gilt dies als Fehlversuch,
als sogenannter Fifer.


17.8 - Sollte der Stamm in der ersten oder zweiten Runde brechen, muss ein neuer Stamm
benutzt und der Wettbewerb erneut begonnen werden. Wenn er in der dritten Runde bricht,
gilt die Wertung am Ende der zweiten Runde.


17.9 - MIN. ZWEI SCHIEDSRICHTER WERDEN BEIM CABER TOSSING BENÖTIGT.
EINER SOLLTE IN SICHERHEITSABSTAND DEM WERFER FOLGEN.
DER ANDERE IST EIN „SEITENSCHIEDSRICHTER“,
DER DAS GRADMASS DES WURFES BEWERTET.

 

18.Extra Würfe


18.1 - Der Gewinner eines jeweiligen Wettbewerbs kann um bis zu drei zusätzliche Versuche
am Ende der Disziplin bitten. Diese können als Rekord anerkannt/ festgehalten werden und
zählen unter keinen Umständen mit zur Bewertung des jeweiligen Wettbewerbs.
Sie werden lediglich freiwillig von den Schiedsrichtern gegeben.

 

19.Bruchschäden


19.1 - Sollte ein Gerät brechen/ zerstört sein, kann der Wettbewerb nur fortgeführt werden,
wenn die Schiedsrichter sicher sind, dass der Ersatz dem ursprünglichen Gerät ähnlich genug ist,
so dass kein Teilnehmer durch den Wechsel in dieser Runde Nachteile erleidet.
Gibt es einen wichtigen Unterschied, wird die Runde in der vorgeschriebenen Reihenfolge
beendet, jedoch werden diejenigen am Ende der Runde erneut werfen, die bereits geworfen
haben, und ihre neue Punktzahl ersetzt die vorherige.


19.2 - Bestimmte Regeln der einzelnen Veranstaltungen, z.B. beim Caber,
müssen beachtet werden.



Copyright. June 2007
This is an updated and considerably expanded version of the rules originally approved by athletes in Heavy Events.
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German translation
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Telefon: +49 2152 8925366 oder +49 177 25 27 833